Archiv der Kategorie: Herzlich willkommen!

Hallo, mein Name ist Sandra Hupfeld und vor einigen Monaten habe ich das Nähen für mich entdeckt: weniger Kleidung sondern eher die kleinen und feinen Dinge, mal mehr mal weniger nützlich, auf jeden Fall aber dekorativ und herzerfrischend.
Früher hat man schwarz-weiß-Fotos in ein Album geklebt, heute zeigt man seine Werke in einem Blog und tauscht sich mit Familie, Freunden, Bekannten oder auch Unbekannten darüber aus. Ich freue mich also auf Kommentare von Euch und bin gespannt, wie Euch mein digitales „Fotoalbum“ gefällt.

Geschenke, Geschenke…

Hier wollte ich Euch noch zwei Geschenke zeigen: das eine für eine junge Lady (das einzige kleine Mädchen im Freundeskreis, für die ich all die rosa Teile zum Nähen ausprobieren kann): ein Puppenbett für Puppenmama Carla und Puppe Paula (nach einem e-Book von sewsimple), natürlich mit Matratze, Kissen und Steppdecke.

Das andere Geschenk war für die Zweitjünste: eine Patchworkdecke frei nach der Idee Zen Chic Quilt von Brigitte Heitland mit Stoffen aus der Serie „Black Tie Affair“ von Moda.

Ich hoffe, liebe Frederike, ich konnte dir damit eine kleine Freude machen.

Allerlei Nützliches

Passend zu meinem Yogakissen und dem Relaxkissen (auch Leseherz genannt) ist jetzt im gleichen Design auch noch ein Yoga-Hörnchenkissen entstanden. Die Idee und den Schnitt habe ich aus dem Buch: „Nähen fürs Yoga“ aus dem OZ Verlag.

Und weil in meiner Küche immer noch die Topfhandschuhe mit den Nikoläusen hingen, musste ich da schnellstens mal etwas Vorfrühlingsstimmung verbreiten:

Nicht nur in der Küche sondern auch im Wohnzimmer tummelte sich noch ein Relikt aus der Weihnachtszeit: ein Dekokissen mit Tannenbäumen. Das wurde nun ganz schnell durch ein neues Motiv ersetzt. Die VW-Bus-Applikation hatte es mir angetan, ich fand den Hippie-Bulli einfach so toll, dass ich ihn ganz schnell nähen musste. Die Anleitung habe ich über Pinterest bei Tula Pink gefunden.

Zur Geburt und zum Geburtstag

Meist ist es so, dass mich der Wunsch nach einem individuellen Geschenk für eine liebe Person an die Nähmaschine bringt. So war es auch in diesem Fall: kurz vor Weihnachten kam Adam zur Welt, der dritte Bub meiner lieben Freundin Ayse in Peking. Mit der Stoffauswahl habe ich mich etwas schwer getan, denn ich finde, es gibt immer noch eine größeres Angebot an Mädchenstoffen als Stoffe für Buben, vor allem wenn man so wie ich auch noch die Standards wie Autos, Fußbälle und Dinos außen vor lässt. Schließlich bin ich aber dann doch im Stoffatelier Fingerhut in Landshut fündig geworden.

Inspirieren lassen habe ich mich auf aefflynS Blog.  Das Set besteht aus einem Oberteil (Schnabelinas Trotzkopf),  Klimperkleins Knotenmützchen und der Pumphose von Lybstes in zwei verschiedenen Größen.
Ein „Postbote“ ins Reich der Mitte war auch recht schnell gefunden, so dass Adam schon lustig in seiner Indianerkluft strampelt.

Anfang Januar stand dann noch der Geburtstag einer älteren Dame an und da kam mir eine Idee von Sabine von SewSimple, die ich auf Pinterest gefunden hatte, gerade recht (ich liiiebe Pinterest): das Pfauenkissen

Ich hatte ja bereits zu Weihnachten mal ein Kissen mit Applikationen genäht und finde diese Technik einfach toll. Man hat so viele Gastaltungsmöglichkeiten, entweder ganz bunt oder farblich Ton in Ton, mit exakten Nähten oder eher freestyle…

Irgendwann wird es ja auch Frühling und dann beginnt die Radlsaison wieder. Damit ich taschentechnisch gleich ausgestattet bin, habe ich schon mal den Radlstoff, den ich vergangenen Sommer zum Geburtstag von Elke bekommen habe, zu einer Tasche verarbeitet.Den passenden Innenstoff habe in meinem Regal gefunden und die Inspiration kam vom Blog DRAUSSEN NUR KÄNNCHEN.

 

Da ich ja nun momentan bewegungstechnisch bissel eingeschränkt bin, muss die Nähmaschine noch etwas ruhen, dafür klappern jetzt die Stricknadeln um so mehr. Gerade ist mein Drachenfelstuch fertig geworden:

Leute, wie die Zeit vergeht…

…und ehe man sichs versieht, ist schon wieder fast Vorweihnachtszeit! Das ist dann aber auch eher wieder die Blog-schreib-Zeit, denn es wird arg früh dunkel und das ungemütliche Wetter lockt einen nicht nach draußen. Zwar habe ich nicht so wahnsinnig viel genäht in den letzten Wochen, ich habe schon öfters mal zu den Stricknadeln gegriffen… Was trotzdem von der Maschine gehüpft ist, möchte ich Euch nicht vorenthalten:

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Eine kleine Aufmerksamkeit für die Gastgeberin einer Grillparty musste her! Ich habe mich für eine Kosmetiktasche mit passender Taschentuchbox entschieden. Es war die richtige Entscheidung, die Sachen kamen gut an.

Der Urlaub rückte näher, es war bereits August und ich war der Meinung, dass ich unbedingt noch ein Gute-Laune-Urlaubsshirt brauche. Gesagt – getan! Blümchenstoff raus und los!

Herbstzeit ist Yogazeit! Und zwar nicht nur einmal die Woche im Kurs bei Angelika sondern hin und wieder auch gerne mal für ein paar Asanas zu Hause! Dafür brauchte ich natürlich noch das richtige Kissen. Schnitttechnisch bin ich bei Pinterest schnell fündig gewerden, wie eigentlich fast immer. Die Füllung besteht aus Dinkelspelz.

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Und weil ich grad so im Yoga-Modus war, musste dieser Stoff einfach mit und es wurde zu Hause schnell ein Shirt mit 3/4 Ärmel:

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Äußerst schwierige Frage: was schenkt man der Omi zum Geburtstag? Antwort: Man erweitert das Geschenk vom letzten Jahr! Also gab´s zur Tagesdecke vom letzten Jahr  in diesem Jahr das passende Kissen und die Taschentuchbox:

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Von einem älteren Geburtstagskind nun zu einem noch sehr jungen: Carla wurde ZWEI! Und in dem Alter macht sich ja auch langsam die künstlerische Ader bemerkbar…also sollte man gerüstet sein und Papier und Stifte auch unterwegs immer griffbereit haben. Kein Problem mit dieser Malmappe:

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Viel Spaß damit, liebe Carla!

Außerdem habe ich auch mal das Papiernähen ausprobiert. Wobei es mich schon arg an meine erste Nähstunde bei Anke in Beijing erinnert hat! Mit dem Ergebnis bin ich aber durchaus zufrieden und ich hoffe, unsere Gäste waren es auch (Gefüllt waren die kleinen Gastgeschenke übrigens mit Smarties.).

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Der Nähmaschinenführerschein für Teenies

In der letzten Woche gab es erstmals zwei Projekttage an der Schule. Und da das Fach „Handarbeit“ schon vor vielen Jahren aus dem Lehrplan der Gymnasien gestrichen wurde, tat sich hier die Möglichkeit auf, ein paar Interessierten (nur) Mädels zwischen 12 und 14 Jahren die ersten Schritte an der Nähmaschine zu zeigen. Gesagt – getan! Die Nähmaschinen wurden von einer Nachbarschule ausgeliehen und ich packte Stoffberge, Garnrollen, Scheren, Bügeleisen, Nähanleitungen u.v.m. ins Auto und fuhr zu meinem Nähworkshop.
Nach ein paar theoretischen Ausführungen sind an diesen beiden Vormittagen wunderbar kreative Werke entstanden. Die Mädels haben viel Begeisterung, Talent und Geduld (beim Auftrennen) gezeigt und es hat trotz diversen „Hardwareproblemen“ und saunaartigen Temperaturen viel Spaß mit ihnen gemacht.

Hier ein paar Fotos der entstandenen Werke (alle habe ich leider nicht erwischt):

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Neue Möglichkeiten

Früher oder später musste sie kommen…lange dachte ich, die brauche ich nicht…aber mit einer Overlock-Maschine tuen sich wieder viele neue Möglichkeiten auf…

Und um mal etwas in Übung zu kommen, habe ich mir für den Anfang einen nicht so komplizierten Schnitt ausgesucht: das „Slouchy Shirt„. Der sonnengelbe Trikot-Stoff lag schon seit Beijinger Zeiten im Regal und wartete darauf, endlich verarbeitet zu werden.

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Und weil es recht gut geklappt und Spaß gemacht hat, hab´ich gleich noch eins hinterher genäht nach einem ähnlichen Schnitt, diesmal bin ich bei Katja von STOFFwechsel  fündig geworden. Ich habe den Schnitt am Bund noch ein kleines bisschen verändert.

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…und weil ich ja das Upcycling von ausrangierten Jeanshosen so mag, musste ich mir schnell noch einen fröhlich-frischen Sommerrock nähen:

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Mal was zum Anziehen…

Vor einiger Zeit dachte ich: „Was mache ich nur mit diesem älteren Landhauskleid, was verboten große Puffärmel und überdimensionale Kullerknöpfe hat? So kann ich das jedenfalls nicht mehr anziehen.“
Also Ärmel und Monsterknöpfe ab, Spitze und Rosenknöpfe dran, dazu noch eine Bluse für untendrunter und eine Schürze für obendrauf genäht – fertig!

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Also das mit dem Kleid habe ich dann schon mal hinbekommen, jetzt stand noch der eine oder andere Rock auf dem Plan:

Ich wollte mich unbedingt an einem Modell versuchen, wie ich es bei der Rockmacherin gesehen habe. Und nach ein wenig Recherche habe ich hier auch einen Schnitt gefunden, mit dem ich es versuchen konnte…hier meine zwei Varianten:

Die Romantische:

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Die Trachtige:

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Auf Mellis Blog habe ich einen Rock gefunden, den ich ganz toll fand und unbedingt nachmachen wollte. Gesagt – gatan! Hier ist der „Midsommar“ Wickelwenderock in alpinem Look! Danke an Kirsten für Nähanleitung auf youtube!

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